Kooperationsmitglieder und Zusammenarbeit in der Kooperation

Die Trinkwasserschutzkooperation besteht aus einem Zusammenschluss der Harzwasserwerke GmbH, der Harz Energie Netz GmbH, den Forstämtern Riefensbeek, Clausthal, Seesen und Bad Lauterberg, der Nationalparkverwaltung Harz, den Städten Bad Sachsa, Osterode und Goslar sowie der Forstgenossenschaft Grotenberg-Jerstedt, der Forstgemeinschaft Jerstedt Nordberg und der Holzinteressentenschaft Jerstedt -Lüttgenberg.

Grundlage für die Zusammenarbeit der Kooperation ist die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Vorhaben zur Gewässerschutzberatung in Trinkwassergewinnungsgebieten und Zielgebieten der EG-Wasserrahmenrichtlinie (Richtlinie Gewässerschutzberatung – GSB), Erlass des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz vom 24.09.2024 (23-62626/3/040 - VORIS 28200). Mit Genehmigungsschreiben der Europäischen Kommission vom 03.06.2025 sind die Freiwilligen Vereinbarungen in Trinkwassereinzugsgebieten im Forstsektor als staatliche Beihilfe SA.118622 (2025/N) notifiziert worden. Die Genehmigung beginnt mit dem Datum der Genehmigung und umfasst eine Laufzeit bis zum 31.12.2029.

Von 1997 bis 2012 bestand im Projektgebiet bereits die Söse-Kooperation, welche am 04. September 2012 in Clausthal aufgelöst wurde. Im Anschluss an diese Kooperation trat seit dem 04.09.2013 (Gründungsversammlung) die erweiterte Trinkwasserschutzkooperation Westharz - Forstwirtschaft, welche neben dem Einzugsgebiet der Sösetalsperre auch die Einzugsgebiete der Grane-, Innerste- und Okertalsperre samt ihrer Beileitungen: Gose, Wintertal und Radau sowie die Wassergewinnungsgebiete der Harz Energie Netz GmbH mit den Teileinzugsgebieten von Dörpke-, Gelmke- und Gr. Ammental einschließt. Ab der Förderperiode 2023 - 2027 ist das Einzugsgebiet der Steinatalsperre (Stadt Bad Sachsa) sowie ein weiteres Gebiet der Harz Energie Netz GmbH bei Braunlage Teil der Kooperation.